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Werden und Sterben

Höhepunkte des Lebens

In unserer hochzivilisierten Gesellschaft heißt es „Geburt und Tod – Anfang und Ende! Freude und Schrecken!“

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Werden

Höhepunkte

Jede Marionette, die sich als Krösus fühlt, trommelt seinen Bekanntenkreis zusammen und lässt sich als Welt-Genie feiern. Ein miefiger Rummelplatz für Neureiche, Schieber und Schmarotzer!

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Sterben

Fixpunkte

Die Gesprächsthemen in den langen Winterabenden waren unerschöpflich. Ein nahtloser Übergang von den Lebenden zu den Toten. Bei den Lebenden brachte die Veränderung ständig Neuigkeiten.

Einblicke in das Buch

Geburtstagsfeiern

Wie ein Virus befallen die Geburtstagsfeiern unsere Gesellschaft! Jede Marionette, die sich als Krösus fühlt, trommelt seinen Bekannten-kreis zusammen und lässt sich als Welt-Genie feiern.

Wunder des Lebens

Mit diesem Vergleich leite ich über zu einem weiteren „Wunder des Lebens“: dem Chaos, der Katastrophe. Diese Begriffe verbreiten ober-flächlich betrachtet Angst, Schrecken, Vernichtung

Schlachten

Unsere Gesellschaft hat sich von der Natur soweit entfernt, dass sie nicht mehr in der Lage ist, ein sinnloses Massenmorden von einem notwendigen Selektieren – d. h. Schlachten – zu unterscheiden!

Forschung

Dabei ist es erst ein halbes Jahrhundert her, als die Propagandama-schine eines Josef Goebbels die gleichen Phrasen in den Äther sandte, erfolgreich bis zum bitteren Ende!

Beispiele aus dem Buch

Wie soll sich ein 69-jähriger gescheiterter Unternehmer wehren, wenn ihm durch unterlassene Behördenaufsicht die ganze Existenz vernichtet wird, wenn 4,5 Millionen Deutsche Mark in einer Stunde buchstäblich den Bach hinuntergehen, die ganze Familie über Nacht verarmt und obdachlos dasteht, Freunde zu Feinden werden, Nachbarn zu misstrauischen Fremden?

Geburt und Tod – Anfang und Ende! Freude und Schrecken!

In unserer hochzivilisierten Gesellschaft heißt es „Geburt und Tod – Anfang und Ende! Freude und Schrecken!“ Diese konträren Gefühle unterstreichen die christlichen Religionen in ihrem kirchlichen Jahreskreis. Weihnachten – Karfreitag. Die Geburt Christi wird eingebettet in eine Welt des Friedens. Die Himmel öffnen sich, Engel umkreisen den Geburtsort und verkünden Frieden. Selbst die Sterne weisen den Astrologen den Weg zum Ort des Geschehens! Ganz anders die Sterbeszene; der Karfreitag wird schon am nächsten Tag übertüncht mit der Auferstehungsfeier des Osterfestes und die österliche Liturgie schwingt weit in das Kirchenjahr.

Manager unserer Wohlstandsgesellschaft schlagen Kapital aus dieser weihnachtlichen Geburtstagsfeier. Lichtgirlanden umkränzen religiöse Motive wie Krippe und Christbaum, optische Faszination öffnet Geldbörsen. Sentimentale Lieder wie „Stille Nacht, Heilige Nacht“ und „Ihr Kinderlein kommet“ rütteln sentimentale Gefühle wach; Schenken, Schenken, Freude bereiten! Krampfhaft gekaufter Plunder wechselt den Besitzer. Die Masse der modernen Gesellschaft ist reicher an Ballaststoffen, dafür ärmer an seelischem Tiefgang.

Gegenüber diesem aufgeputschten Werberummel wird das Sterben in unserer Gesellschaft verdrängt. Selbst Bestattungsinstitute dürfen für ihre Branche keine Reklame machen.

Wie ein Virus befallen die Geburtstagsfeiern unsere Gesellschaft!
Jede Marionette, die sich als Krösus fühlt, trommelt seinen Bekanntenkreis zusammen und lässt sich als Welt-Genie feiern. Ein miefiger Rummelplatz für Neureiche, Schieber und Schmarotzer! Ich möchte dies nicht verallgemeinern, aber statistisch gesehen dürfte es stimmen: Je primitiver der Jubilar, desto größer die Geburtstagsfeier!

Dabei sind doch Geburt und Tod intime ernste Angelegenheiten, die sich nur im engsten Familienkreis abspielen, wobei im Kreislauf des Lebens mit der Geburt schon der Tod vorprogrammiert ist.

Selbst mit dem nichtorganischen „Element“ Wasser lässt sich der Kreislauf des Lebens einfach demonstrieren. Im energiearmen Eiskristall sind Moleküle in unbegrenzter Zahl wohlgeordnet zu einem festen Körper mit bestechender Schönheit zusammengefügt. Führen wir dem Gebilde Energie in Form von Wärme zu, schmilzt es zu formlosem Wasser. Eine weitere Erwärmung lässt dieses flüssige Element verdampfen zu Gasmolekülen, die sich schwerelos bewegen, um als Wolken zu kondensieren, als Wasser zusammenschmelzen und bei weiterem Wärmeentzug (und damit Energieentzug) zu Kristallen verwachsen. Ein wunderbares Wechselspiel zwischen Materie und Energie, das wir täglich als Naturschauspiel erleben.

Die Forschung schreitet mit so rasanter Geschwindigkeit fort,

Einen kleinen Vorgeschmack lieferten die kleinen und größeren Pannen der Atomspaltung. Die Gen-Manipulation hat schon solche Erfolge gezeigt, dass es Fachleuten kalt über den Rücken läuft. Selbst das menschliche Erbgut kann heute schon beliebig verändert werden. Dabei weiß niemand, was aus menschlichen Kunstgebilden wird! Aus der Evolutionsgeschichte wissen wir, dass es Jahrmillionen dauerte, bis durch das Zusammentreffen vieler Faktoren ein neues Individuum entstanden ist; wenn es dann lebenstüchtig war, erfolgte eine natürliche Selektion. Dieser Schöpfungsakt liegt heute in der Hand der Wissenschaft. Sie kann in wenigen Jahren Milliarden solcher menschlichen Kunst-Embryonen züchten, weiß aber nicht, welche Eigenschaften aus dieser veränderten Erbmasse sich entwickeln! Die Gefahr erkennend wurde bei Bakterie und Pflanzen diese Gen- Manipulation unter äußersten Vorsichtsmaßnahmen bereits praktiziert. Diese Gefahren werden von den Forschern lügenhaft heruntergespielt als „Restrisiko!“. Restrisiko und menschliches Versagen sind die Schlagwörter, die jedes Verbrechen entschuldigen! Welch heuchlerische und verantwortungslose Diskrepanz!

Auf der einen Seite wird physikalisch und chemisch organisches Leben zerstört, die Artenvielfalt, die sich harmonisch in den Kreislauf der Biologie als unentbehrlicher Bestandteil einfügt, ausgerottet; auf der anderen Seite wird manipuliertes organisches Wesen von Menschenhand produziert, von dem niemand weiß, was daraus wird. Der Gärtner, der Tierzüchter und der Biologe wissen, wie behutsam man in der Natur eingreifen darf, um irreparable Schäden zu vermeiden. Sie zittern um ihre Existenz, weil die Umweltschäden der Industrie eine Katastrophe nach der anderen auslösen. Die Lobby der Industriegiganten sitzt seelenruhig auf ihrem goldenen Sessel mit dem Argument: „Beweist uns erst mal unsere Umweltverbrechen!“ Sie wissen genau, wie schwierig in der Natur ein solcher Nachweis zu erbringen ist. Selbst, wenn ein solcher Nachweis in extremen Fällen erbracht wird, inszeniert das Kapital einen endlosen Prozess, bis Natur und Gegner biologisch und wirtschaftlich sterben!

Ein schlagender Beweis war die Contergan-Affäre. Die Krüppel der Pharmaindustrie waren schon erwachsen, als sie mit einem Almosen abgespeist wurden. Das Kapital kennt keine Moral!

Die große Weltwirtschaftskrise der Neunziger Jahre

Die wirtschaftliche Entwicklung ist kein nationales Problem mehr. Die Konzerne wachsen heran zu unersättlichen Dinosauriern. Sie sprengen alle regionalen Grenzen. So konträr es klingen mag; auch die Weltwirtschaft ist gewissen Zyklen unterworfen. Sie umspannen einen Zeitraum von 30 und 60 Jahren.

Einem blühenden Wachstum folgt eine Rezession. Extrem verschuldete Staatshaushalte und eine ungesunde Konzentration des Vermögens in den Händen einiger weniger kristallisieren sich als Schlüsselproblem heraus.

Nachdem sie alle Kleinbetriebe und Mittelständler gefressen haben, werden auch sie den Weg alles Irdischen gehen. Eine kräftige Rezession wird auch ihren schwerfälligen Körper zusammenfallen lassen.

Die Weltwirtschaft ist ein kompliziertes Geflecht aus Politik, Kapital und Konzernen. In dieses Labyrinth kann sich nur ein Fachexperte wagen. Ich verweise auf ein Standartwerk von Dr. Ravi Batra, das in Deutschland im Heyne Verlag erschienen ist. Mit traumwandlerischer Sicherheit sagt er ihr Sterben voraus. Für die Natur wäre es ein Segen, wenn die Macht der Konzerne schwindet; nur dann hätte sie eine Chance, zu überleben. Die Konsumgesellschaft müsste ihre aufgedunsenen Konsum-Ansprüche auf ein Zehntel reduzieren, die Industrie müsste mitziehen, denn ohne Absatz keine Produktion. Zurück zur asketischen Lebensweise, wie sie jedes Individuum praktiziert. Das macht frei, das macht das Leben lebenswert! Das einzige Patentrezept, um zu überleben. Die einzige Möglichkeit, um Seele und Geist mit dem Körper in Einklang zu bringen. Unsere zivilisierte Welt kämpft nur um das Wohlergehen des Körpers. Erst, wenn die Seele sich von ihm trennt, merkt die Umgebung, wie wertlos er ohne die Kraft des Geistes ist. Der Tod wird aus dem Bewusstsein verdrängt, der Anblick eines zerfallenden Körpers wird gemieden, deshalb muss er von Fachleuten möglichst schnell verräumt werden, um nach einem kurzen Schock wieder zum Alltag überzugehen. Mit verkrampften Gesichtern wird brutal weitergekämpft um Besitz, um Reichtum; jeder gegen jeden mit den Waffen der Grausamkeit, der Intrigen, der Unmoral. Wie glücklich sind dagegen die Naturvölker oder auch die Mönche des Buddhismus! Sie ordnen ihren Körper der Seele unter. Geistige Übungen, Meditation und Gebet bestimmen ihr Leben. Für sie ist der Tod, also der leibliche Zerfall, nur ein Übergang der Seele in einen neuen Körper (Inkarnation). Damit ist ihr ganzes Leben mit Meditation auf Vollkommenheit ausgerichtet. Beim Tod springt die Seele in ein höheres, vollkommeneres Wesen über; bei schlechtem Lebenswandel gleitet sie ab bis in den Bereich tierischer Individuen! Auch der Hinduismus verehrt Tiere als göttliche Wesen. Der Erfolg gibt diesen Religionen Recht. Ihre Gläubigen entfalten eine bewundernswerte Ehrfurcht vor jeder Kreatur. Sie leben in dem Bewusstsein, dass auch ihre Seele einmal in eines dieser Wesen überspringen kann. Die moderne Naturwissenschaft sieht in dieser Vorstellung eine Parallele in der Atomphysik. Die Materie ist im Atomkern fixiert. Um diesen Kern kreisen Elektronen als gebündelte Energiequellen. Sie können in höhere und niedere Bahnen springen. Stirbt das Atom, springt die Energie auf andere Atome über. Selbst den Kern, also die Materie, kann ich zu Wellenbündeln auflösen.

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    - Die wirtschaftliche Entwicklung ist kein nationales Problem [...]

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Der Autor

facebook-og-bildMartin Bühler wurde am 01.11.1973 in der kleinen schwäbischen Stadt Krumbach geboren.

Nach seiner Schulzeit studierte er Aquakultur und arbeitete mehrere Jahre in Italien und Spanien. Seit dem Jahr 2001 lebt er an der westlichen Küste Nordfrieslands,zwischen der Hafenstadt Husum und der Insel Sylt.

Im Jahr 2011 fing er erstmals an, offen über das Thema Samenspende und Kinderwunscherfüllung zu sprechen und zu schreiben. 2012 schrieb Martin Bühler sein erstes Werk”Der Samenspender Martin1973″, anfangs als Selbstverleger, später über den Miller Verlag. Danach folgten Ratgeber zur Kinderwunschthematik wie “Schwanger ohne Sex” und “Familienglück durch private Samenspende”.

Zum Thema Kinderwunsch durch Samenspende entstanden zahlreiche Beiträge, u. a. bei Stern TV (RTL), Mona Lisa (ZDF) und Planetopia (SAT1). Danach erfolgten Berichterstattungen des Axel Springer Verlages, u. a. in Bild der Frau und Bild.de.

Seine Begeisterung, bestehende Tabus in unserer Gesellschaft anzusprechen und öffentlich zu diskutieren, wuchs von Tag zu Tag. Mit seiner provozierenden Art öffentliche Diskussionen anzuregen, gefällt ihm und wurde zur Passion. Die Themen sind mittlerweile umfangreich und vielschichtig.

Sein Motto ist: Das Leben schreibt die interessantesten Geschichten.

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